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    19.10.2007 - Schwerer Verkehrsunfall A61

    Auf der A61 in Höhe der Autobahnausfahrt Mörstadt wurden Arbeiten der Autobahnmeisterei ausgeführt, die zu einer Fahrbahnverengung führten. An dieser Stelle kam es zu einer schweren Kollision zwischen zwei LKW, einem Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei und mehreren PKW.

    Durch den Aufprall verlor einer der beteiligten LKW, ein Leerguttransporter einer Brauerei, seine gesamte Ladung. Diese verteilte sich nicht nur auf die beiden Fahrspuren Richtung Ludwigshafen, sondern auch auf die Gegenfahrbahn in Richtung Koblenz.
    Nach Polizeiangaben wurden insgesamt acht Personen, die meisten davon leichtverletzt, dem Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Behandlung in nahe liegende Krankenhäuser gebracht. Neben zahlreichen Rettungswagen waren auch zwei Notärzte, davon einer mit dem Rettungshubschrauber Christoph 5, im Einsatz.

    Die Feuerwehren Alzey, Westhofen und Gundersheim wurden zu diesem Einsatz alarmiert. Beim Eintreffen und erster Lageerkundung wurde vom Einsatzleiter festgestellt, dass die in einem der LKW schwer eingeklemmte Person bereits am Unfallort verstorben, und erst nach Rücksprache mit der Polizei geborgen werden konnte.

    Der Verstorbene befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Führerhaus seines LKW. Dieses war durch die Wucht des Aufpralls abgerissen und lag neben dem Fahrzeug zwischen zwei Leitplanken.

    Aufgrund der Einsatzlage konnte die Feuerwehr Alzey die Anfahrt abbrechen, die Wehren aus Gundersheim und Westhofen übernahmen die Absicherung der Einsatzstelle und bereiteten die hydraulischen Rettungsgeräte vor.

    Nachdem die Freigabe zur Durchführung der Personenbergung erfolgt war, mussten die Wehren einen Sichtschutz aufbauen, da der Verkehr über die Abfahrt Mörstadt an der Einsatzstelle vorbeigeführt wurde und unzählige Gaffer nicht nur den Verkehr behinderten, sondern sogar selbst mit Digital- und Handykameras versuchten Fotos der Einsatzstelle zu machen.

    Die Feuerwehren Westhofen und Gundersheim waren mit 21 Personen im Einsatz, die gesamte Dauer des Einsatzes erstreckte sich von der Alarmierung um 09.05 Uhr bis zum Einsatzende um 13.15 Uhr.

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