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    29.12.2007 - PKW-Brand mit fünf Verletzten

    Die Feuerwehr Westhofen mit ihrer Helfer-vor-Ort Gruppe wurden heute nach längerer Einsatzpause gleich sechs Mal alarmiert. Der Tag begann mit einer Ölspur in Westhofen, kaum war dieser erste Einsatz beendet, erfolgte eine Alarmierung der Rettungsleitstelle für die Helfer-vor-Ort.

    Diese wurden zu einem internistischen Notfall nach Bermersheim gerufen, es folgte direkt im Anschluss ein chirurgischer Notfall in Hangen-Weisheim. Auch die Rettungsdienste waren an diesem Tag im Dauerstress.

    Um 18.30 Uhr erfolgte dann eine Alarmierung für die Feuerwehr Westhofen und gleichzeitig für die Helfer-vor-Ort. Es wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der A61 Richtung Koblenz gemeldet. Wäre dies nicht schon schlimm genug, wurde die Meldung noch dahingehend ergänzt, dass der PKW in Brand geraten sei.

    Beim Eintreffen der Helfer-vor-Ort, wurde dann ein Vollbrand des betroffenen Fahrzeugs festgestellt. Die betroffene holländische, fünfköpfige Familie konnte sich aber zum großen Glück selbst, mit Hilfe von zivilen Ersthlefern aus dem brennenden PKW retten. Dabei erlitten alle fünf Insassen zum Teil schwerste Verbrennungen, wobei die Kinder (nach Presseberichten 6, 8 und 12 Jahre alt) am stärksten betroffen waren. Verbrannt waren hauptsächlich Gesicht und Hände, von größeren anderen Verletzungen blieben die Betroffenen verschont. Unter den Ersthelfern am Einsatzort befanden sich auch ein Rettungssanitäter und eine Sanitäterin. Die eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr bzw. Helfer-vor-Ort übernahmen mit diesen sofort die Versorgung der Verletzten.

    Die Brandbekämpfung am PKW erfolgte zeitgleich durch das eintreffende Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr. Der Fahrzeugbrand konnte schnell gelöscht werden, gleichzeitig wurde eine Absicherung der Einsatzstelle aufgebaut.
     
    Während des Einsatzes waren somit die Verletztenbetreuung, An- und Abfahrt der Rettungsdienst- und Notarztfahrzeuge und die Brandbekämpfung zu koordinieren. Bei diesem Einsatz waren drei Notärzte, ein leitender Notarzt, ein Org-Leiter, fünf Rettungswagen, 18 Feuerwehrleute und fünf Feuerwehrfahrzeuge, sowie die Polizei vor Ort.

    Weitere Informationen zu diesem Ereignis erhalten Sie auch auf der Internetseite des SWR.

    Bis zur Übergabe der Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei ereignete sich einige Kilometer dahinter ein Auffahrunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden.

    Dies führte zu einer weiteren Alarmierung der Helfer-vor-Ort, die einen Ortswechsel vornahmen. Hier übernahmen diese die Betreuung und Versorgung einer 24jährigen Verletzten, bis weitere Rettungswagen an der Einsatzstelle eintrafen.

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