Wie auch im Vorjahr nutzten wir die Möglichkeiten auf dem Truppenübungsplatz Baumholder zur Durchführung einer realisitischen Übung. In einem "Hotel" war es im Küchenbereich zu einem Brandausbruch gekommen, es hielten sich auch noch einige Personen im Gebäude auf, die gerettet werden mussten.
Das Szenario stellte die Einsatzkräfte wieder vor verschiedene Herausforderungen. Bei dem zweigeschossigen Gebäude musste eine Person aus dem ersten Obergeschoss über tragbare Leitern gerettet werden. Eine weitere Person (Dummy) konnte sich nicht mehr bemerkbar machen und musste gesucht und gerettet werden. Während der Brandbekämpfung kam es zudem zu einem Unfall eines Atemschutztrupps, so dass auch noch ein Atemschutzgeräteträger evakuiert werden musste.
HiBambA - Hindernisbahn mit besonderen Anforderungen, so nennt die Bundeswehr einen Hindernisparcours mit insgesamt 10 Stationen. Mit der Bewältigung der HIndernisbahn sollen unter anderem die Förderung der Entschlossenheit, Teamfähigkeit, des Mutes und gegenseitigens Vertrauens erreicht werden. Knapp 20 Teilnehmer der Feuerwehr stellten sich im Rahmen der Tag-Nacht-Pbung einigen Hindernissen.
Auch im Jahr 2011 konnten wir unsere Tag-Nacht-Übung wieder auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder stattfinden lassen.Bei den Vorbesprechungen zur Übung im Jahr 2010 erhielten wir einen Eindruck von den Möglichkeiten auf dem Truppenübungsplatz.
Da wir sowohl die Geländelehrbahn als auch die Hindernisbahn nur nach entsprechender Voranmeldung nutzen konnten, erfolgte die Terminfestlegung bereits im Jahr 2010 in Absprache mit der Bundeswehr.
Ein Höhepunkt unseres jährlichen Dienstplanes ist die Tag-Nacht-Übung. Als Übungsgelände konnten wir dieses Mal den Truppenübungsplatz Baumholder der Bundeswehr nutzen. Auf dem Gelände des "Lager Aulenbach" wurden uns Unterkünfte und Übungsobjekte zur Verfügung gestellt.
Die geplanten Übungsszenarien "Gebäudebrand" und "Technische Hilfe" konnten durch von der Standortverwaltung zur Verfügung gestellten Objekten (zweigeschossiges Gebäude und Unimog) dargestellt werden. Bereits die Anfahrt im Marschverband zum Übungsgelände gehörte ebenfalls zur Übung.
Das Löschmittel Schaum wird oft bei größeren Bränden oder auch typischerweise bei PKW- oder LKW-Bränden zum Einsatz gebracht. Vorteil des Schaums ist die zusätzliche erstickende Wirkung im Gegensatz zum Wasser, außerdem kann eine größere Menge Löschmittel erzeugt werden, bei geringeringerem Wasserverbrauch.
Die technische Entwicklung lässt jedoch viel mehr Möglichkeiten zu, unter anderem auch den Einsatz von Schaummittel als sogenanntes Netzmittel. Hierbei wird dem Löschwasser Schaummittel in sehr geringer Konzentration zugesetzt (0,1%) um die Oberflächenspannung des Wassers herabzusetzen und somit mit weniger Wasser einen Brand löschen zu können.
Im Rahmen der Schaumübung wurden die verfügbaren Armaturen zur Schaumerzeugen sowie die verschiedenen Schaumarten und ihre Einsatzmöglichkeiten erprobt. Die Übung wurde auf dem Gelände der Kläranlage Dittelsheim-Heßloch abgehalten, so dass eine umweltgerechte Entsorgung des Schaummittels möglich war.